Sieben Sachen Shopping

Lieber Kogel-Mogel,

bei uns neigt sich der Pensionsbetrieb ganz langsam dem Ende entgegen. Es kommen nun weniger Gäste, aber jeder einzelne wird natürlich genauso herzlich empfangen wie zur Hauptsaison.

Hast Du eigentlich im Juli und August das Gewinnspiel der Neukirchner Kaufleute verfolgt? Ich fand das richtig toll! Kogel-Mia-Gewinnspiel.

KogelMia_Donnerstag_A4Ich habe heimlich und außer Konkurrenz teilgenommen und natürlich hier in Berlin.

Also bin ich mit Raphaela zum Shopping losgezogen und wir haben sieben Sachen eingekauft. Schau mal, was wir alles gekauft haben:

ausbeuteAls erstes habe ich einen neuen Rock bekommen. Steht der mir nicht richtig gut?

rock

Dieses war der erste Streich.

Dazu habe ich mir ein paar schicke Sandalen ausgesucht, die man toll an heißen Tagen zu dem neuen Rock tragen kann.

sandalen

Lass dich nicht täuschen, die sehen ein bisschen groß aus, sitzen aber hervorragend am Fuß und wenn Raphaela mag, darf sie sich die auch mal ausleihen.

Dieses war der zweite Streich.

Für den Sport haben wir ein paar neue Turnschuhe gekauft.

turnschuhe

Raphaela wollte unbedingt weiße Schuhe. Ich habe gesagt, wenn die schmutzig sind, dann muss sie putzen.

Die Turnschuhe waren der dritte Streich.

Der vierte Streich ist das Imprägnierungsspray für unsere Schuhe, damit die schön gepflegt sind. Hast du das Spray entdeckt?

Na ja, und damit Raphaela nicht traurig ist und nicht alles mit mir teilen muss, haben wir für sie ein Bikini-Oberteil gekauft. Du verstehst sicher, dass ich das nicht vorführen kann. Ich habe es auf dem Bild ein klein wenig hinter mir versteckt.

Der Bikini war der fünfte Streich.

Wenn Du unsere Ausbeute genau angeschaut hast, dann hast Du die Bücher gesehen. Bei all der Arbeit in der Pension und nach dem anstrengenden Shopping nehmen wir uns immer ein bisschen Zeit zum Lesen und zum Entspannen. Das ist ganz wichtig.

bücherDrei Bücher zur Entspannung. Dieses war der sechste Streich.

Wie ich Dich kenne, wirst Du jetzt ganz verwundert auf das Foto von unserer Ausbeute blicken und denken: Hmm… da sind aber nur sechs unterschiedliche Sachen, die wir beim Shopping eingekauft haben.

Damit hätten wir beim Kogel-Mia-Gewinnspiel nichts gewinnen können.

Aber es fehlt natürlich noch etwas. Das ist etwas, worauf ich ganz besonders stolz bin und worüber nicht nur ich mich ganz besonders freuen kann, sondern ich glaube, auch Du wirst Dich richtig doll für mich freuen.

Schau mal. Weißt Du, was das ist?

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OK, ich gebe zu, das Foto ist nicht ganz eindeutig. Schau, hier kannst Du besser sehen, was wir gekauft haben.

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Noch ein paar Schuhe! Diesmal aber ganz besondere Schuhe. Ich habe neue Bergschuhe! Juhuu!

Ich war so aufgeregt, dass ich sie gleich in der Kiste anprobiert habe.

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Meine neuen Bergschuhe passen perfekt. Ich kann damit laufen, hüpfen, springen, wie eine kleine Gemse. Ich habe das alles ganz genau getestet, auch ohne Kiste.

anprobe

Ich freue mich so sehr über meine neuen Bergschuhe, ich glaube, ich gehe damit schlafen.

Dieses war der siebte Streich und der letzte auch zugleich!

Wie Du siehst, mein lieber Kogel-Mogel, das war unser „Sieben Sachen Shopping“ in Berlin. War das nicht toll? Das könnte ich öfters machen, aber erstmal müssen wir wieder ein bisschen arbeiten.

Wie immer denke ich ganz fest an Dich und mit meinen neuen Bergschuhen werde ich sicher noch viel mehr von Dir träumen, wie wir gemeinsam die Almen und Hütten bewandern.

Ganz liebe Grüße und Busserln, Deine Kogel-Mia

Pension Kogel-Mia

Mein lieber Kogel-Mogel,

Du wunderst Dich sicher, warum ich in dieser Saison so selten schreibe. Ich habe Dich nicht vergessen, falls Du das von mir denkst.

Ich habe einfach ganz viel zu tun.

Es hat sich schon im letzten Sommer angedeutet, aber in diesem Jahr ist es mir gelungen, draußen in unserem Kräutergarten meine eigene Pension zu eröffnen.

Pension Kogel-Mia

Ist das nicht toll? Ich habe wirklich viele Gäste, die meisten kommen regelmäßig, einige nur für eine kurze Rast, andere um ein wenig zu speisen und es gibt nicht wenige, die bleiben auch über Nacht.

Standardmäßig biete ich Übernachtung mit Frühstück an. Auf besonderen Wunsch können meine Gäste sich aber auch für ein Wahlmenü entscheiden.

Nebenbei biete ich diverse Business- und Freizeitangebote

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Businessangebot

sowie ausreichend Ruhebereiche an,

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Ruhebereich

je nachdem, was sich die Gäste wünschen.

Die Übernachtungsmöglichkeiten haben natürlich unterschiedliche Komfortniveaus, denn schließlich hat jeder Gast andere Wünsche und Ansprüche. Aber das kennst Du ja.

Ich habe Gäste, die sind wenig anspruchsvoll, die wählen immer mal einen anderen Platz.

einfachDann habe ich Gäste, die gern mit dem ersten Sonnenstrahl geweckt werden möchten und eben einen Platz auf der Ostseite wählen.

Ostseite

Ostseite

Andere wählen die Abendsonne und wärmen sich das Fell noch einmal gründlich vor dem Schlafengehen auf.

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Abendsonne

Der ein oder andere bleibt einfach dort sitzen, wo er gerade angekommen ist, manchmal auch nur, um kurz Luft zu holen.

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Kurze Rast

Die beliebtesten Plätze sind in der Kapuzinerkresse, am Sonnenhut und an der Rosenmalve, wobei die zur Zeit nicht mehr zur Verfügung steht.

Kapuzzinerkresse

Kapuzinerkresse

sonnenhut

Sonnenhut

rosenmalve

Rosenmalve

Stattdessen kann ich seit gestern nun wieder die Sonnenblume anbieten. Ist das nicht toll?

sonnenblume

Sonnenblume

Auch die Ringelblume ist gern gewählt, allerdings eher von Gästen, die nicht so weit fliegen können.

Ringelblume

Ringelblume

Auch der Andrang beim Lavendel ist nicht zu verachten, vor allem wenn bei dem Betrieb die Stängel immer lustig schwingen.

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Lavendel

Der Sonnenhut wird von den Gästen zu jeder Tageszeit gewählt, gern um dort die Mittagspause zu verbringen oder um kurz im Schatten auszuruhen.

mittagspause

Mittagspause

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Schattenplatz

Zum Übernachten sind wirklich fast gar keine Grenzen gesetzt.

Es gibt Gäste, die mögen es gern etwas versteckt.

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Gut versteckt.

Andere etwas abgeschieden und ungestört vom allgemeinen Trubel.

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abgeschieden

Dann gibt es Gäste, die wünschen sich ein Dach über dem Kopf.

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Dach über dem Kopf

Hier nochmal ein bisschen näher.

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Dach

Dann hatte ich einen Gast, der wollte es gern ein bisschen schärfer. Gut, dass wir die Chili haben.

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Scharfer Platz

Und jetzt zeige ich Dir noch unseren absoluten Luxus-Übernachtungsbereich. Der ist ein bisschen extravagant, aber wirklich toll.

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Luxus

Du hast gar nicht richtig erkennen können, wo man da schlafen kann? Ich habe dann kurz gefragt, ob ich mal ein wenig Licht machen darf.

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Luxusplatz

Übrigens habe ich natürlich alle meine Gäste gefragt, ob ich ein Foto machen und ob ich sie auch verwenden darf. Da muss man ja heute ein bisschen sensibel sein. Aber alle Gäste sind so zufrieden und haben den Aufnahmen zugestimmt und lassen Dich ganz herzlich grüßen.

Raphaela habe ich übrigens dazu verpflichtet, sich um die Rahmenbedingungen zu kümmern, also Blumen gießen, ernten, sofern nötig, auch mal kleine Reparaturen, falls irgendwo beim Sturm etwas abknickt usw. Du siehst, es gibt viel zu tun und noch ist bei uns die Saison in vollem Gang. Mal schauen, wie lange es in diesem Jahr geht.

Aber Du weißt, dass ich auch bei all der Arbeit immer an Dich denke. Ohne Dich würde mir meine Arbeit gar nicht so gut von der Hand gehen. In meinen Gedanken bist Du immer bei mir und ich erzähle Dir dort alles, was mich beschäftigt.

Was machen denn die Kinder und die Gäste bei uns daheim? Bist Du auch so beschäftigt wie ich? So wie ich Dich kenne, bist Du fast jeden Tag auf dem Berg und passt gut auf alle auf.

Bis ganz bald mein lieber Kogel-Mogel, Busserln, Deine Kogel-Mia

Zwei plus sechs

Mein Lieber Kogel-Mogel,

zwei Monate und sechs Tage bin ich nun schon wieder aus Neukirchen weg, also zwei plus sechs.

Das ist sooo lange und ich habe jeden Tag an Dich gedacht. Ich bin eigentlich immer noch traurig, dass unsere Zeit so schnell vergangenen ist.

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Soooo traurig.

Zwei plus sechs Tage Neukirchen sind für mich einfach zu wenig. Ich muss Raphaela überreden, dass wir öfter kommen oder wir schicken sie dort arbeiten, damit wir uns öfter sehen. Was meinst Du?

Schließlich haben wir uns immer so viel zu erzählen, wenn wir uns endlich wieder sehen. Das kann ich ja gar nicht alles schreiben und du musst mir schließlich auch jeden einzelnen Tag mit den Kindern erzählen, vom Winter und auch vom Sommer. Da brauchen wir einfach viel Zeit.

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Zeit

Und dann kann ich einfach deinen traurigen Blick nicht vergessen, als es wieder Abschied nehmen hieß. Ich mag gar nicht hinschauen.

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Abschied.

Wenn wir uns das nächste Mal sehen, dann gehen wir Skifahren (mit den Kindern der Skischule natürlich) oder wir gehen wandern, spielen, toben und auch miteinander kuscheln.

Apropos Sommer… ich habe heute in unser Kinderland geschaut. Gestern hat es den ganzen Tag geregnet und heute liegt sogar schon wieder ganz viel Schnee. Muss ich mir Sorgen machen, dass bei Euch wieder das große Wasser kommt? Das wäre gar nicht schön. Passt auf Euch auf.

15-05-20 Starkschneefall

Nicht mehr lange und unsere schöne Kogel-Mogel-Abenteuer-Arena ist wieder eröffnet. Die Spielgeräte sind ja schon fast wieder alle da. Nur die Schaukeln fehlen noch und die Ruheplätze für die Erwachsenen. Wir sollten einfach mal einen ganzen Tag zusammen klettern, rutschen, schaukeln und dann in der Sonne liegen. Oder du kommst mich an einem freien Wochenende mal wieder in Berlin besuchen. Wenn es bei Dir weiter so regnet, könntest Du gleich an Pfingsten kommen. (Obwohl, das wird schwierig. Hier in Deutschland fahren gerade ganz wenige Züge und Raphaela musste schon Termine deswegen absagen.)

Ich habe übrigens noch eine ganz wahnsinnig tolle und verrückte Idee. Das möchte ich wirklich gern einmal machen und am liebsten mit Dir zusammen. Du könntest eigentlich schon mal ein wenig üben.

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Diese Art des Fliegens fasziniert mich so doll, wie ein Adler im Bergwind. Ich habe gelesen, und das weißt du ja selbst, dass wir eine der besten Flugschulen im Pinzgau haben. Na, was meinst Du?

Also mein lieber Kogel-Mogel, wenn Du es im Regen nicht mehr aushältst, dann komm einfach zu mir nach Berlin. Aber natürlich weiß ich, dass bei Dir in den Bergen ganz oben eigentlich immer die Sonne scheint und wenn es nur in Deinem Herzen ist.

Bis ganz bald, ich denke jeden Tag an Dich, zwei plus sechs und noch viel mehr Küsse, Deine Kogel-Mia

Roter Teppich für die Gäste

Mein lieber Kogel-Mogel,

jetzt bin ich schon ein paar Tage wieder da und gemeinsam mit der Raphaela wohnen wir bei der Christl. Ist Dir da eigentlich im Haus etwas aufgefallen? Ich muss das jetzt einfach mal loswerden.

Die Christl hat nicht nur schöne neue Türen im Haus eingebaut (die waren ganz schön fleißig in der Zeit als keine Gäste da waren und Du bei mir im Urlaub).

Die Christl hat für ihre Gäste den roten Teppich ausgerollt.

Türen_Teppich

Das schaut so gemütlich und heimelig aus, dass man gern auch im Haus verweilt.

gemütlich (2)

Für uns gibt es ja sogar eine kleine Sitzecke, in der wir gemütlich weiter erzählen können.

Sitzecke

Eigentlich fehlt nur noch ein Stamperl mit Kaffee.

Dickes Busserl, Deine Kogel-Mia

Ein Jahr und ein Tag

…ist es her, dass ich Dich zuhause zurück gelassen habe, um wieder nach Berlin zu gehen. Am Samstag habe ich Dich, mein lieber Kogel-Mogel, endlich wieder in die Arme nehmen können. Juhuu!!

Das war eine sooooooooooo riesengroße Freude.

Zuerst musstest Du ja noch arbeiten (das war brav von Dir), aber dann habe ich Dich gar nicht mehr aus den Augen gelassen uns wir haben uns einen ganz gemütlichen Platz gesucht und erzählt und gekuschelt.

Kuscheln_Wiedersehen

Bis zum Morgengrauen.

Morgengrauen

In den nächsten Tagen können wir ganz viel Zeit miteinander verbringen und auch das schöne Wetter genießen. Kennst Du eigentlich Christl’s Sonnenstudio?

Sonnenstdio

Ich war schon mal dort. Schau, ganz gemütlich auf dieser Sonnenbank.

Sonnenbank

Ich freu mich riesig auf die nächsten Tage, die wir zusammen genießen können, auch wenn Du manchmal arbeiten musst. Bestimmt können wir dann zusammen mit unserer neuen goldenen Wildkogel-Gondel auf den Berg fahren und mit den Kindern spielen.

Goldene_Gondel

Tausend Busserln, Deine Kogel-Mia

Sport mit Kogel-Mogel

Mein lieber Kogel-Mogel,

sag einmal, wo steckst Du nur? Bist Du ständig mit den Kindern unterwegs oder liegst Du faul in der Sonne herum? Nicht mal im Internet zur Siegerehrung kann ich Dich mehr sehen, dabei macht mir das immer so viel Spaß Dir und den Kindern zu zuschauen.

Es wird wohl Zeit, dass ich mal wieder nach dem Rechten schaue und meinen Kogel-Mogel ganz fest in den Arm nehme. Das fehlt mir nämlich ziemlich doll.

Der Winter in Berlin hat diesmal kaum Kälte und Schnee gebracht, dafür sehr viel Schnupfen. Ganze vier Wochen konnte ich nicht trainieren und dann musste ich auch noch Raphaela pflegen.

Kennst Du noch unser Sportprogramm, mit dem wir trainiert haben, als Du mich vor der Wintersaison in Berlin besucht hast?

sport mit kogelmogel

Eine ganz tolle Geschichte haben wir uns da gegenseitig erzählt und dabei alle Bewegungen mitgemacht. Das kann doch jedes Kind. Weißt Du noch wie es geht?

Ich schreibe die Geschichte mal auf und dann trainieren wir mit den Kindern dazu: Los geht’s!

Heute laufen wir auf den Berg. Beim Laufen nach oben müssen wir unsere Knie ganz schön hochheben. Immer weiter geht’s hinauf.

auf den berg

Unterwegs können wir viele Tierlein beobachten, aber wir müssen fest nach links und rechts Ausschau halten. Wenn Dich die Sonne blendet, dann nimm eine Hand über Deine Augen, aber immer schön hin und her drehen mit dem Oberkörper, sonst kannst Du keine Tierlein sehen.

Und nicht so laut!

Schau, ich habe einen Hasen entdeckt. Kannst Du auch so hüpfen wie er? Lass es uns zusammen versuchen.

Und dort hinten habe ich einige Gämsen gesehen. Wie die geschickt von Fels zu Fels springen. Ob wir das auch können? Lass es uns versuchen mit weiten Sprüngen von Stein zu Stein.

Und schau, da verstecken sich einige Murmeltiere. Wie schnell sie sich aufrichten und dann ganz klein sind, um sich zu verstecken. Das können wir auch. Hoch und weg….

ganz groß machen

Ach, da fällt mir ein, die Murmeli schlafen ja im Winter. Was habe ich da nur gesehen? Hoch und weg…

ganz klein machen

Dann können wir ja noch ein wenig weiter marschieren auf den Berg. Weit ist es nicht mehr, gleich sind wir oben.

Oben angekommen, können wir kurz verschnaufen. Wir strecken und recken uns, atmen tief ein und wenn die Luft aus uns heraus will, dann gehen die Hände bis zu den Füßen.

Hast Du gemerkt, dass es unterwegs angefangen hat zu schneien? Wir können gleich ein wenig Skifahren.

Gut aufgewärmt sind wir schon, aber damit wir uns nicht verletzen und kalt werden, ziehen wir uns eine Jacke an, setzen den Helm auf, steigen in die Skischuhe und ziehen die Handschuhe an.

So ist es prima.

Jetzt stapfen wir durch den Schnee bis zum Lift und ziehen dort endlich unsere Ski an.

Der Ski liegt nicht richtig? Dann bück Dich herunter und leg ihn Dir hin, wie Du ihn brauchst.

Komm, lass uns ein mit dem Lift fahren. Wir können uns dahin stellen und uns am Seil festhalten. Gut, dass wir das im Sommer schon geübt haben.

kräftig am seil ziehen

Beim Skifahren gehen wir schön die Knie, manchmal legen wir sogar unsere Hände auf die Knie. Kannst Du das noch?

Und wenn wir um die Kurve fahren, dann neigen wir uns auf die Seite und dann auf die andere Seite.

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Und falls wir mal umfallen, dann stehen wir einfach wieder auf.

umfallen und aufstehen

Und wenn wir fein geübt haben, dann können wir bald Skifahren wie die großen (und manchmal noch viel besser). Wie das geht, wissen wir ja, weil wir ganz schnell hin und her hüpfen können.

Und nach so viel Skifahren, brauchen wir und die Kinder auch mal eine Pause und wir gehen auf den Spielplatz. Sogar bei uns zuhause hat es einen Spielplatz. Weißt Du noch?

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Und wenn Du immer fleißig Sport machst und Dich viel bewegst, dann bleibst Du fit und kannst immer mit den Kindern skifahren. So wie ich…

fit wie kogelmogel

Bis ganz bald, mein lieber Kogel-Mogel, Du wirst sehen. Bis dahin ganz viele Busserln, Deine Kogel-Mia

Kinderlein kommet

Mein lieber Kogel-Mogel,

es hat ein bisschen gedauert, aber das Christkind war schon vor dem Fest da und hat mir meinen größten Weihnachtswunsch erfüllt: Schnee. Und ich wünsche mir auch nichts anderes als Schnee, damit die Kinder in unserem Kinderland Spaß haben und Skifahren lernen können mit Dir.

Erinnerst Du Dich noch an unser gemeinsames Training in Berlin? Ach, das muss ich Dir ja noch aufschreiben…

Seit ein paar Tagen sind die Kinderlein im Kinderland angekommen und die ersten haben schon fleißig geübt – ich hab‘s gesehen.

Jetzt steht Weihnachten vor der Tür, es klopft schon an. Heute Abend ist heiliger Abend und morgen Christtag. Tage der Ruhe, Besinnlichkeit, des Friedens aber auch Tage mit ganz viel Fröhlichkeit.

In diesem Jahr haben wir übrigens einen Weihnachtsbaum mit „Puschel“. Das ist so fein und wir können ganz oben am Baum noch Schmuck anhängen, dass er fast der schönste ist, den wir je hatten.

Schau mal dieser lustige „Puschel“:

Puschel

Wir haben unseren Baum schon fertig geschmückt und ich habe alles genau geprüft.

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Weihnachten kann kommen und heute Abend singe ich mit Dir mein Lieblings-Weihnachtslied: „Ihr Kinderlein kommet“.

Fröhliche Weihnachten!

Unendlich viele Küsse, Deine Kogel-Mia

Schnee kann kemma

Mein lieber Kogel-Mogel,

jetzt ist die Sommersaison, die noch einmal wunderschöne und sonnige Herbsttage gebracht hat schon wieder vorbei. In Neukirchen kehrt ein wenig Ruhe ein. Die Menschen dort müssen auch einmal durchschnaufen, auskehren, alles neu machen, damit die Gäste zur Wintersaison auch wieder einkehren können.

Was war der Sommer für eine tolle Zeit. Naja, bis auf das große Wasser von den Bergen und im Tal. Superschön war, dass Du mich einmal in Berlin besucht hast.

Was mir aber besonders gut gefallen hat, ist unsere neue Abenteuer-Arena im Kinderland.

Zuerst war ich ja ein wenig traurig, weil ich immer darauf gewartet habe, dass die kleinen Zicklein und Schafe wieder ins Kinderland einziehen. Dann habe ich mit Spannung die Arbeiten von den vielen Menschen mit den Baggern beobachtet und mich immer gefragt: Was machen die da?

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Bildquelle: www.bergfex.at

Die haben gegraben und geschaufelt.

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Bildquelle: www.bergfex.at

Vergraben und gebuddelt.

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Bildquelle: www.bergfex.at

Und dann auch gebaut und gebaut. Aber was sollte das werden?

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Bildquell: www.bergfex.at

Und dann, eines Tages, war es fertig: Unsere neue Abenteuer-Arena!

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Bildquell: www.bergfex.at

Schau wie schön!

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Bildquelle: www.wildkogel-arena.at

Die Kinder konnten klettern, balancieren, schaukeln, hüpfen und so vieles mehr erleben und die Erwachsenen konnten rasten und ruhen.

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Bildquelle: www.wildkogel-arena.at

Und jeden Tag war ganz viel los. Einfach toll!

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Bildquelle: www.bergfex.at

Seit ein paar Tagen ist nun wieder Ruhe eingekehrt und schon wieder waren viele fleißige Hände im Einsatz und haben schon vieles für die neue Skisaison vorbereitet. Die Lifte in unserem Kinderland stehen bereit.

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Bildquelle: www.bergfex.at

Der Schnee kann kemma.

Liebe Grüße und Küsse, Deine Kogel-Mia

Kogel-Mogel in Berlin

Mein lieber Kogel-Mogel,

jetzt haben wir schon seit einer Woche Herbst. Das ist eine ganz schöne Umstellung, aber es steht auch eine schöne Kuschelzeit vor uns.

Gestern war in Berlin der große und schnellste Marathon der Welt. Das ist jedes Jahr ein tolles Ereignis. Unendlich viele Läufer und Helfer machen diese Veranstaltung so spannend und auch in diesem Jahr gab es sogar einen Weltrekord!

Ich habe ein paar Bilder vom Zieleinlauf und vom Brandenburger Tor gemacht – das hast Du noch nicht gesehen.

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Weißt Du noch, wie schön es war, als Du mich in Berlin besucht hast? Das war doch zu der Zeit, als bei uns im Tal das große Wasser vom Himmel und von den Bergen gekommen ist. Da habe ich Dich einfach überredet, mit mir Berlin zu entdecken.

Am allerbesten geht das ja immer vom Wasser aus. Da ist es an den heißen Sommertagen in Berlin immer am besten auszuhalten.

Also habe ich Raphaela überredet, für uns eine Bootstour zu planen. In Berlin heißt das „Brückenfahrt“ und diesmal solltest Du ja unbedingt dabei sein.

Zuerst hat sie sich ja ein bisschen angestellt, weil ich ihr gesagt habe, dass wir diesmal beide im Rucksack Platz finden müssen. Aber es hat ja alles gut gepasst.

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Natürlich sind wir an der Anlegestelle schon ein bisschen aufgefallen.

3092Auch der Fahrkartenverkäufer hat gemeint, wir wären ein ganz kleines bisschen verrückt. Aber macht das nicht besonders viel Spaß?

3093Und dann sind wir an Bord gegangen und ganz so, wie ich es gewohnt bin, haben wir einen Platz in der ersten Reihe erwischt. Da kann man einfach am besten schauen.

3095Und schon ging’s los. Einmal durch Berlin und zurück, vorbei an so vielen Sehenswürdigkeiten und wir beide sind aus dem Staunen und aus dem Schwitzen gar nicht mehr herausgekommen. Schließlich hatten wir über 30° im Schatten. Puh….

Raphaela hat so so so viele Fotos gemacht. Es hat ein bisschen gedauert, ich habe sie nämlich gezählt und es sind tatsächlich über 2000 Fotos.

Zuerst waren wir sehr erstaunt, dass Berlin so viel Wasser hat, soviel Grün und auch noch so viele Brücken. Berlin hat ja mehr Brücken als Venedig.

310031133119Und diese Brücken sind so flach, dass wir fast immer auf unsere Köpfe aufpassen mussten. Aber mit unserem Platz am Rucksack waren wir ja sehr sicher.

3128Raphaela hat unterwegs erzählt, dass wir ganz viele wichtige und historische Gebäude sehen werden. Das erste war der Sitz des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Das Haus (also die Villa) heißt Bellevue. Leider konnten wir von hinten nicht in den schönen großen Garten schauen.

3130Dann ging es schon durch die nächste historische, flache Brücke.

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Danach kam gleich wieder ganz viel Grün.

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Verdeckt von dem vielen Grün war die Siegessäule – die Berliner sagen „Goldelse“. Aber wir haben ja ganz genau geschaut und sie doch zwischen den Bäumen entdeckt. Also es ist natürlich die kleine goldene Figur, nicht der Mann mit der Kappe.

3142Wir sind dann mit unserem Dampfer an der „schwangeren Auster“ vorbeigefahren. So sagen die Berliner zum „Haus der Kulturen der Welt“, einem ehemaligen Kongresszentrum mit der komischen Form.

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Plötzlich tauchte wirklich das Regierungsviertel von Berlin und von ganz Deutschland auf. Aus den Bäumen heraus sahen wir zuerst das Bundeskanzleramt. Wir haben ganz genau geschaut, ob uns vielleicht die Kanzlerin zuwinkt. Ich glaube, ich habe sie gesehen.

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Diese riesigen Gebäude sind schon beeindruckend aber auch ein bisschen merkwürdig (so viele Löcher). Die Brücke da nennen die Berliner übrigens „Beamtenlaufbahn“.

3150Vom Kanzler(in)amt ging es zum Hauptbahnhof. Du weißt schon, von da fahre ich immer mit dem Zug nach Hause zu Dir.

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Hast du gesehen, wieviel in Berlin gebaut wird? Wahrscheinlich wird die Stadt niemals fertig.

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Und schon wieder eine Brücke…

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Wir waren ja immer noch im Regierungsviertel. Da steht ja nicht nur dieses riesige Kanzleramt, sondern noch jede Menge andere große Gebäude, in denen regiert wird. Und es gibt sogar einen extra Kindergarten (das blaue Haus).

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Und die haben sogar ganze Regierungsgebäude als Brücke über die Spree gebaut.

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Hinter dieser Brücke steht der Reichstag. Siehst Du die gläserne Kuppel?

3173_013177Vorbei am Reichstag, in dem ja der Bundestag sitzt (so viele Tage), tauchte im Hintergrund zum ersten Mal der Fernsehturm auf. Der ist 368m hoch und das höchste Bauwerk in Deutschland. Wenn du wieder einmal kommst, fahren wir mit dem Fahrstuhl hinauf und entdecken Berlin von oben. Den Fernsehturm haben wir unterwegs noch ziemlich oft gesehen, denn den sieht man an vielen Stellen der Stadt.

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Weiter ging‘s zum Bahnhof Friedrichstrasse. Das ist ein wichtiger Bahnhof in der Innenstadt und dort haben wir auch kurz angelegt.

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Erinnerst du dich noch, wieviel da in der Innenstadt von Berlin los war? Direkt am Bahnhof, wir und die vielen anderen Schiffe auf dem Wasser und oben auf der Brücke Busse und Straßenbahn.

3190Und weiter durch den historischen Stadtkern von Berlin.

3197_06Vorbei an der Museumsinsel. Das ist eine Insel mitten auf der Spree.

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Noch eine Brücke, wir unten und oben die S-Bahn.

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Der Fernsehturm kommt näher (oder wir).

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Zur nächsten Brücke und vorbei am Dom. Genau genommen ist es der Berliner Dom. Die Berliner haben ja auch davon nicht nur einen sondern noch einen französischen und einen deutschen Dom. Hier waren wir um genau 12.00 Uhr, denn die Glocken haben geläutet.

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Durch den historischsten Stadtkern, das Nikolaiviertel. Hier stehen wirklich ganz alte Häuser.

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Dann wurden wir durchgeschleust, in der Mühlendamm-Schleuse. Weißt Du noch, ob wir hinauf oder hinunter geschleust wurden?

3232_12Mit der Schleuse haben wir den historischen Stadtkern und das Zentrum für Touristen verlassen. Kannst Du dich noch daran erinnern, wie ruhig es plötzlich wieder auf dem Wasser war? Kein Trubel, kein Straßenlärm, kein Baulärm, der durch die Häuserschluchten hallte. Angenehm.

Natürlich kamen die nächsten, besonders tiefen flachen Brücken, da hieß es wieder: Sitzen bleiben und Köpfe einziehen.

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Ein Stück der Berliner Mauer, die ja eigentlich seit 25 Jahren nicht mehr steht, haben wir auch noch gesehen. Die Mauerreste heißen dort East-Side-Gallery. Das ist eine große Open-Air-Galerie, die für die friedliche Überwindung der Mauer stehen soll. Früher war das wirklich die Grenze, zwischen Ost- und West-Berlin.

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Hinter der East-Side-Gallery tauchte die O2-World auf. Vorne Berliner Mauer, dahinter eine der größten Mehrzwecke-Hallen Deutschlands, was für ein Mix.

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Geradeaus sind wir auf die Oberbaumbrücke zugefahren. Siehst Du die U-Bahn, die hier oben auf der Brücke fährt, darunter die Autos und ganz unten durch sind wir gefahren.

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Das Bild ist wegen der Hitze nicht ganz so toll geworden, hier nochmal ohne U-Bahn, aber mit Dir.

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Hinter der Oberbaumbrücke liegt der Osthafen. Hier in den alten Speichern haben sich große internationale Firmen angesiedelt, u.a. Universal Music.

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Im Hintergrund siehst Du schon eine Skulptur, die wie riesige durchlöcherte Männchen ausschaut. Aber vorher kommt noch das Bild vom Badeschiff. Typisch Berliner. Da haben die überall Wasser, aber sie baden in einem Schiff, was sowieso schon im Wasser liegt.

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Die große durchlöcherte Skulptur im Hintergrund heißt „Molecule Man“ und besteht aus drei 90m hohen Skulpturen, die sich in der Mitte treffen.

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Dann haben wir, also unser Kapitän, das Schiff umgedreht und wir haben uns auf den Rückweg gemacht. Der Rückweg führte uns durch den Landwehrkanal. Erst standen wir an der Schleuse im Stau und dann kamen noch einmal so viele Brücken, die noch einmal viel flacher waren als alle Brücken zuvor. Die Brücken waren zum Teil noch älter und noch schöner.

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Der Bezirk, durch den wir gefahren sind, heißt Kreuzberg. Du weißt schon, die Berliner lieben Berge, aber gesehen haben wir keinen. Dafür viel Wasser und viel Grün.

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Die lange Brücke ist übrigens für die U-Bahn, die in diesem Stadtbezirk über der Erde fährt. Verkehrte Welt. Berlin eben. Und hier der U-Bahn-Bau, äh, Reparatur.

3295_08Langsam war uns auch schon ganz schön heiß und selbst Raphaela hat weniger Fotos gemacht und mehr geschaut und die ruhige Zeit auf dem Wasser genossen.

Hinter den Bäumen sah es plötzlich komisch aus. Irgendetwas gehörte da nicht hin.

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Über dem Wasser hängt ein Flugzeug. Das gehört zum Technikmuseum und ist ein alter Rosinenbomber. So nannte man nach dem 2. Weltkrieg die Flugzeuge, die Westberlin während der Blockade mit Nahrung und allem wichtigen, was man zum Leben in der geteilten Stadt brauchte, versorgt haben.

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Und natürlich wieder Brücken. Eine vor dem Potsdamer Platz.

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Schließlich kamen wir zur letzten Schleuse, denn wir mussten ja wieder auf die Höhe unserer Anlegestelle. Wie du siehst sind Schleusen für große und auch für ganz kleine Boote. Hast du den da überhaupt gesehen?

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Dann hatten wir es fast geschafft. Das war so ein ereignisreicher Tag und ich bin so froh, dass Du mit dabei warst mein lieber Kogel-Mogel. Jetzt kannst du alles noch einmal in Ruhe nachlesen, wie es war an Deinem Tag mit mir in Berlin.

Und damit Du Dir die ganze Fahrroute auch auf der Karte anschauen kannst, füge ich die auch noch ein. Dann kannst Du die Tour mit dem Finger auf der Landkarte so oft machen, wie Du magst.

Karte Brückenfahrt

Ganz viele und besonders dicke Busserln, Deine Kogel-Mia

…durch bis morgen früh…

„Wir machen durch bis morgen früh, und singen bumsvallera…“

Party

…weil wir die Feste feiern, wie sie fallen und

am Fenster heute Morgen, da piepste es ohne Sorgen,

alle Spatzen und die Meisen

haben es von den Dächern und den Bäumen gepfiffen, dass

heute Geburtstag ist und

es so schön ist, dass sie geboren sind,

denn wir hätten sie sonst sehr vermisst,

also wird heut gefeiert und gelacht

und getanzt die ganze Nacht,

weil morgen geht es ja gleich weiter

mit Fröhlichkeit und Heiterkeit,

weil auch morgen ist ein ganz besonderer Tag,

den wir gar nicht missen mögen.

Also machen wir durch bis morgen früh

und singen fröhliche Lieder…

Und nicht vergessen, mein lieber Kogel-Mogel, morgen musst du einspringen, denn morgen ist Tag 365 – na Du weißt schon…

Feiert schön!!

Alles Liebe und Gute und ganz liebe Grüße, Eure Kogel-Mia